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Bilder: Marienehe | Übersicht: Der Nordwesten von Rostock Rostocker Fracht- und Fischereihafen |Nachrichten
Rostock / Marienehe, 13.12.2007

Dr. Otto Ebnet "Ausbau für weiteres Wachstum"
Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen (RFH) wird umfassend ausgebaut.

Rostock / Marienehe / Straße: Alter Hafen Nord am 23.03.2008Wichtige Maßnahmen zur Ertüchtigung des Warnowkais sowie zur Erweiterung der Gleisanbindung des Hafengeländes werden mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert.

Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie vom Land Mecklenburg-Vorpommern kommen, das im Rahmen der "Zuweisungen an Gemeinden und Gemeindeverbände für Investitionen im Hafenbereich" Fördergelder bereitstellt. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird für Herbst 2008 gerechnet.

"Hintergrund für den Ausbau ist die rasante Entwicklung des Rostocker Fracht- und Fischereihafens", sagte Verkehrs- und Bauminister Dr. Otto Ebnet (SPD). "Wir müssen auf weiteres Wachstum vorbereitet sein." Der Umschlag hat sich in den vergangenen Jahren stark erhöht: Allein der Stückgutumschlag stieg von 75.100 Tonnen im Jahr 2004 auf 370.600 Tonnen im Jahr 2006. Insgesamt stieg der Umschlag des RFH im selben Zeitraum von 585.800 Tonnen auf 884.100 Tonnen an. Damit gelangte der in den sechziger Jahren errichtete Warnowkai an seine Tragfähigkeitsgrenzen. Vor allem der Einsatz schwerer Technik beim zügigen Be- und Entladen der Schiffe im Stückgutbereich machte eine Lasterhöhung der bereits heute stark beschädigten Kaianlagen notwendig. Deshalb werden Schwachstellen der vorhandenen Spundwand beseitigt und eine neue Spundwand gerammt.

Gleichzeitig mit dem erhöhten Umschlag steigen die Bahnverkehre im RFH stark an und sind mit der betriebseigenen Hafenbahn kaum mehr abzuwickeln. Waren es in den sechziger Jahren noch etwa 500 Waggons pro Jahr, sind heute rund 12.000 Waggons jährlich im Ein- und Ausgang zu bewältigen. Ab 2008 rechnet der RFH mit einem jährlichen Gesamtaufkommen von etwa 15.000 Waggons. Um die Rangiertätigkeiten auf engstem Raum zu erleichtern, soll nun parallel zum vorhandenen Vorstellgleis ein neues Gleis errichtet und über drei Weichen an das vorhandene Netz angebunden werden.

Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen hat sich in den letzten 17 Jahren im Bereich des Umschlags agrarchemischer Produkte spezialisiert. Seit dem Jahr 2005 wird zudem verstärkt Holz umgeschlagen.

"Ziel des Landes bei der Förderung des Vorhabens ist es, den Rostocker Fracht- und Fischereihafen als Teil der öffentlichen Infrastruktur noch besser nutzen zu können. Die gewerbliche Wirtschaft soll einen weiteren leistungsfähigen Zugang zur Ostsee zur Verfügung haben", sagte Ebnet. Außerdem soll mit einem höheren Güterverkehrsaufkommen die Wettbewerbsfähigkeit des RFH langfristig verbessert werden.Eine Seite Zurück

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